Jetzt gehts um die Wurst

Aber lass dich nicht aus der Ruhe bringen!

Im Doppelzipfel steckt die nationale Grill-Seele. Mit rund 400 verschiedenen Sorten schaffte es die Schweiz 2001 sogar ins Guinessbuch der Rekorde, für die höchste Wurstdichte. 21 Regionen wurden dort berücksichtigt – jede schwört auf ihre eigene Wurstspezialität. Da ich die interkantonale Völkerverständigung propagiere, mixe ich verschiedene Wurstsorten zu einer grossen Platte für Alle. Die lockt alle an. Man trifft sich, schnabuliert, plaudert und die Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen.

Damit die Wursträdli den Grillabend ins Rollen bringen, ist „Gschpüri“ gefragt. Mit Handauflegen kann man fühlen, ob die Wurst gut kommt. Bist du nicht sicher, ob man die Wurst einschneiden muss, gehe nach der Faustregel: Sensible platzen von alleine, Dickhäuter muss man einschneiden. Je tiefer der Schnitt, desto knuspriger.

Liegt die Wurst auf dann der Glut ist Geduld gefragt. Denn auch wenn im Darm keine Diva steckt, muss sie behutsam behandelt werden. Wenn man sie nervös wendet, verliert sie den Saft.

Da ist uns die Wurst doch ein Vorbild. Denn ohne Gemütlichkeit kommt eh nichts gut am Grill.    

Rezept Fleischplatte

Zutaten:

Kalbsbratwurst
Schweinsbratwurst
Chorizo
Cervelat, eingeschnitten

Zubereitung:
Auf dem Grill über direkter mittlerer Hitze grillieren, nach 5-6 Minuten einmal wenden. Danach für weitere 5-6 Minuten grillieren. 

 

 

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