Fido und Schnurrli beim Grillfest

Bemerkung der Redaktion: Für die Aufnahmen dieses Bildes sind weder Mäuse noch Katzen zu Schaden gekommen Foto: Fotolia

Auf was du achten solltest, damit es keinen Hotdog oder verbrannte Katzenpfoten gibt. 

Tja der Geruch von grilliertem Fleisch oder Fisch zieht nicht nur Menschen an, auch die lieben Haustiere kann so ein Düftchen anlocken. Damit es keine verbrannten Pfoten gibt raten Tierexperten:

  • Bevor das erste Grillgut aufgelegt wird, den Futternapf füllen. So ist die Gier nicht gar zu gross.
  • Tiere nicht direkt am Grill füttern – auch nicht das Würstchen aufessen lassen, das grad auf den Boden gefallen ist. Ansonsten erkennt das Tier den Grill sofort als Futterquelle und hält sich möglichst nah daran auf. Gerade bei Fido besteht hier die Gefahr, dass er den Grill in seinem Übermut umstösst. 
  • Wenn du deinem Tier einen Happen vom Grill verfüttern willst, dann nur ausgekühltes Grillgut – sollte das Tier das Leckerli nämlich ohne vorher zu blasen herunterschlingen, kann es sich Verbrennungen zuziehen.
  • Mariniertes Fleisch ist für Tiere ungeeignet, wenn du sie damit füttern willst, dann schneide die gewürzten Flächen weg oder benutze unbehandeltes Fleisch.
  • Knochen von Geflügel sind für Hund und Katz tabu, da sie splittern und zu inneren Verletzungen führen können. Auch bei andere Knochen besteht diese Gefahr, deshalb im Zweifelsfall lieber in den Abfall damit.
  • Falls Fido oder Schnurrli doch mal ein Stückchen Knochen stibitzen konnten, solltest du sie im Auge behalten. Bei hektischem Hecheln, vermehrtem Speichelfluss oder apathischem Verhalten den Tierarzt anrufen oder umgehend zum tierärztlichen Notdienst bringen.
  • Schweinefleisch das nicht ganz durchgebraten ist kann die Tiere mit der Aujeszkyschen Krankheit infizieren. Diese für den Menschen ungefährliche Viruskrankheit kann bei Vierbeiner tödlich enden.
  • Grillen macht nicht nur Zweibeiner durstig. Deshalb genug Wasser für Fido und Schnurrli bereit stellen.
  • Hunde- und Katzen-sichere Abfallbehälter aufstellen und Teller mit Resten nicht einfach auf dem Tisch stehen lassen oder auf den Boden stellen.

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