Ein heisser Valentinstag

Um seiner Angebeteten die Liebe zu zeigen, muss Mann nicht unbedingt zu roten Rosen greifen.

Der Brauch Blumen zu schenken, geht auf den Bischof Valentin aus Terni in Italien zurück. Dieser lebte im 3. Jahrhundert nach Christus und traute Paare, die im damaligen Rom eigentlich nicht heiraten durften: Sei es, dass die Eltern mit der Verbindung nicht einverstanden waren, oder dass der Bräutigam Soldat oder Sklave war und ihm die Ehe somit verboten. Als Geschenk überreichte der Bischof den frisch Vermählten einen Blumenstrauß aus seinem Garten. Wegen des Verstoßes, soll Valentin am 14. Februar 269 hingerichtet worden sein.
 
Doch hat der nach ihm benannte Valentinstag wie so viele Festtage ursprünglich paganische Wurzeln. Der Brauch geht auf das altrömische „Lupercalia“ Fest zurück. Im antiken Rom wurde damit der Göttin Juno als Schützerin von Ehe und Familie gedacht. Männer und Frauen opferten der Göttin Tiere und Getreidekuchen. Die jungen Leute hatten an diesem Tag zudem einen ganz eigenen Brauch: Die Namen von Frauen wurden in einem Holzkasten gesammelt, ledige Männer griffen hinein und zogen daraus per Los eine erotische Gespielin, die sie für ein Jahr - der römische Kalender begann im März - als ihre Partnerin betrachteten.
 
Heute wird der Liebestag an vielen Orten auf der Welt anders gefeiert. Im angelsächsischen Raum etwa sind Liebeskarten Tradition, in Italien besiegeln Paare ihre Verbindung mit Liebesschlössern an Brücken.
 
Persönlich gefällt mir die asiatische Variante aus Japan, wo die Frauen den Männern, egal ob Ehemann, Freund oder Kollege am Valentinstag Schokolade schenken. Meistens wird dunkle Schokolade verschenkt. Ähnlich den Valentinskarten in der USA, spiegelt auch in Japan die Menge und Qualität der Schokolade die Beliebtheit des jeweiligen Mann wider. Ein Mann, der nur wenig und billige Schokolade bekommt steht nicht gerade hoch in der Gunst der Frauen. Genau einen Monat später, am 14. März, dürfen sich die Männer bei den Frauen revanchieren. Am „White Day“ bedanken sich die Männer mit weißer Schokolade für die Geschenke vom 14. Februar.
 
Ja, Liebe geht bekanntlich auch durch den Magen. Da bieten sich doch ganz viele Möglichkeiten, um seine Liebste zu beglücken – und für’s eigene Vergnügen kann man so auch mal wieder den Grill anwerfen.
 
Meine Kreation mit den Shrimps-Herzen auf süsser Mango und einem heissen Caipirinha wird das Herz deiner Liebsten sicher erwärmen.
 
Ich freu mich schon auf euer Feedback, wie meine Kreation eingeschlagen hat – gerne mit Karte, noch besser mit Schokolade!

Mango mit Shrimps-Herzen und Heisser Caipirinha

Zutaten

Für 4 Personen

  • Mango mit Shrimps-Herzen
  • 8 mittlere Garnelen
  • 2 Mango
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/4 Stück Ingwer
  • 1 bis 2 Zweige Koriander
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Limette
  • 1 TL Meersalz
  • Heisser Caipirinha
  • 5 cl Pitù
  • 2-3 TL brauner Rohrzucker
  • 1 Limette
  • 125 ml heisses Wasser


Zubereitung

  1. Mango mit Shrimps-Herzen

    Bei den Mangos die Hälften um den Kern wegschneiden. Mangohälften gekreuzt einschneiden. Dann Schale nach innen drücken, dass es einen Igel gibt. Mangohälften mit Ahornsirup einpinseln. Mangoresten um den Stein wegschneiden und fein hacken.

    Ingwer und Knoblauch fein hacken. Blätter vom Koriander fein hacken. Alles Gehackte, Öl, Salz und Limettensaft zu einer Marinade verrühren. Garnelen darin für 1 Stunde marinieren.

     

  2. Heisser Caipirinha

    Limette achteln und ins Original PITÚ Glas geben.

    Mit dem PITÚ Stößel ausdrücken und 2-3 Teelöffel braunen Rohrzucker dazugeben.

    Ca. 1/8 l Wasser erhitzen und ins Glas geben.

    5 cl PITÚ oder anderen Cachaça dazugeben und umrühren.

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