Zwei Topper in einem Burger

Beim Surf and Turf klemmt das Beste von Riff und Weide in einem Brötchen.

Die Enzyklopädie des schlechten Geschmacks kanzelte die Grillspezialität von der nordamerikanischen Atlantikküste als kulinarischen Kitsch ab. Es sei eine hedonistische Extravaganz, weil es nur die zwei teuersten Gerichte auf der Speisekarte kombiniert.

Dabei hat das viel gereiste Autorenpaar Stern nicht berücksichtigt, dass Hummer wie gute Steaks um Seattle in Massen vorhanden sind. Wohl darum wurde dort  anlässlich der Weltausstellung 1962 im berühmten Space Needle Tower erstmals ein Surf and Turf Steak serviert. Die Luxus-Kombi ist heute unter dem Namen „Reef and Beef“ auch an der australischen Ostküste beliebt, wo Weide und Riff ebenfalls reichlich was hergeben.

Für meine Burger Variation verwende ich frische Shrimps statt Hummer, da sie hier einfacher erhältlich sind. Dafür setze ich beim Rind einen drauf und lasse mir vom Metzger edles Dry Aged Beef zum Hackfleisch verarbeiten.

Beisst man in den Deluxe Burger, erstickt die Diskussion über Sinn und Unsinn dieser Kombination im Munde.

Surf-and-Turf-Burger

 

 

Zutaten

Für 4 Personen

  • 800 g Hackfleisch vom Rind (dry aged)
  • 4 - 8 Garnelen
  • 1 Salatgurke
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 Ei
  • 2 TL Sambal Oelek
  • 1 dl Tomatensaft
  • nach belieben Radieschenkresse
  • 4 Chia Brötchen
  • Marinade Shrimps
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Sesamöl
  • 2 TL Sambal Oelek


Zubereitung

  1. Shrimps marinieren und 60 Minuten einwirken lassen.

  2. Dieselbe Marinade auch ins Hackfleisch geben.

  3. Ei dazugeben.

  4. Tomatensaft dazu und alles gut mischen.

  5. Patty formen.

  6. Salatgurke schneiden. 

  7. Burger bei direkter Hitze für vier Minuten pro Seite anbraten.

  8. Shrimps zwei Minuten grillieren.

  9. Brötchen aufschneiden. 

  10. Burger zusammenstellen und geniessen.

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